Historisches
Die Geschichte des Bogens reicht weit zurück in die Altsteinzeit: als unverzichtbares Jagdgerät begleitete der Bogen unsere Vorfahren viele Jahrtausende lang. Leider können wir nicht mehr konstruieren, wie diese Bögen aussahen - nur die Pfeilspitzen haben die Zeit überdauert. Von der Antike bis ins Spätmittelalter waren Bögen eine wichtige Kriegswaffe. Erst als Musketen in der Neuzeit eine höhere Durchschlagskraft und Reichweite erhielten, bedeutete dies das Aus auch für Bögen als Kriegswaffen.
Im 18. Jahrhundert begann der Aufstieg des sportlichen Bogenschießens in Europa. Zwischen 1900 und 1920 war Bogenschießen vier Mal olympische Disziplin - seit den Olympischen Sommerspielen in München 1972 ist es durchgängig Teil der Spiele. Der Olympische Recurvebogen ist die einzige bei Olympia zugelassene Bogendisziplin.
Die unterschiedlichen Bögen
Grob gesagt, unterscheidet man zwischen Langbögen (im entspannten Zustand ein gerader Stock, in gespanntem Zustand D-förmig), Recurvebögen (gebogene Wurfarme verstärken die Kraft des Bogens) und Compoundbögen (diese arbeiten mit Rollen nach dem Flaschenzugprinzip und erreichen so eine sehr hohe Durchschlagskraft bei gleichzeitig geringer Haltekraft).
Bei den Buronen werden alle Bogenklassen geschossen. Auch “Exoten” wie Reiterbögen und sogar selbst gebaute Bögen sind vertreten. Die meisten Buronen schießen “blank”, d.h. ohne Visier. Aber auch Visierschützen sind immer willkommen.
Ziele
Klassisch wurde im Bogensport auf Zielscheiben geschossen. In den letzten Jahren erfreut sich auch das Schießen auf 3D-Ziele (Tiere und/oder Gegenstände) großer Beliebtheit. Unsere etwa 50 3D-Ziele bilden auch das Herzstück des Parcours. Zudem haben wir zahlreiche Feldscheiben.